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Wie lange hält sich Dill?

Raumtemperatur, Kühlschrank und Tiefkühler · Stand: November 2026 · Unsere Methodik →

  • Eignet sich zum Einfrieren
Dill
Dill Nach USDA FoodKeeper
Raumtemperatur
Nicht ratsam
immer kühl halten
Kühlschrank
7–10 Tage
bei 4 °C (40 °F) oder weniger
Tiefkühler
1–2 Monate
−18 °C; betrifft die Qualität, nicht die Sicherheit
Die Antwort in Kürze

Dill bleibt 7–10 Tage gekühlt und 1–2 Monate tiefgefroren gut.

Überblick

Lagerzeiten im Vergleich

Kühlschrank
7–10 Tage
Tiefkühler
1–2 Monate

Jeder Balken steht für die längste empfohlene Lagerzeit am jeweiligen Ort, auf einer Skala von 1 Stunde bis 2 Jahre.

Wie schnell verdirbt es?
Hält etwa ein bis zwei Wochen
  1. 1
  2. 2
  3. 3
  4. 4

Gemessen an der längsten Lagerzeit in Kühlschrank oder Küchenschrank.

Im Kühlschrank steht es seit …
Einfach eine Zeit antippen und das Ergebnis sehen.
Alles gut

Hält sich im Kühlschrank noch rund 3–6 Tage.

Alles gut

Hält sich im Kühlschrank noch rund 2–5 Tage.

Heute aufbrauchen

Noch im sicheren Bereich, aber fast am Limit. Heute essen oder sofort einfrieren.

Ab in den Müll

Die empfohlene Zeit im Kühlschrank ist vorbei. Selbst wenn Aussehen und Geruch unauffällig sind: entsorgen.

Ab in den Müll

Die empfohlene Zeit im Kühlschrank ist vorbei. Selbst wenn Aussehen und Geruch unauffällig sind: entsorgen.

Gerechnet ab dem Tag, an dem es gekocht, geöffnet oder gekauft wurde. Kühlschrank auf 4 °C (40 °F) oder darunter.

Selbst testen

Der Schnellcheck für Dill

So lange liegt es schon im Tiefkühler …
Wählen Sie eine Zeitspanne aus, um das Ergebnis zu sehen.
Demnächst aufbrauchen

Weiterhin sicher, aber das Zeitfenster bester Qualität endet bald. Am besten in den kommenden Wochen verbrauchen; ist die Zeit (1–2 Monate) vorbei, leiden Konsistenz und Geschmack.

Sicher, doch nicht mehr top

Was ununterbrochen gefroren bleibt, ist unbegrenzt sicher – nach 3 Monaten muss man aber mit Gefrierbrand und weniger Geschmack rechnen. Gut für Suppen, Saucen oder zum Backen; trockene, graue Stellen wegschneiden.

Sicher, doch nicht mehr top

Was ununterbrochen gefroren bleibt, ist unbegrenzt sicher – nach 6 Monaten muss man aber mit Gefrierbrand und weniger Geschmack rechnen. Gut für Suppen, Saucen oder zum Backen; trockene, graue Stellen wegschneiden.

Gilt für einen Tiefkühler mit −18 °C (0 °F) oder weniger. Gefrorenes bleibt sicher – hier geht es nur um die Qualität.

Grundwissen

Wissenswertes über Dill

Wir führen dieses Lebensmittel in der Kategorie „Gemüse“. USDA FoodKeeper verzeichnet es unter dem Namen „Herbs“. Nach USDA FoodKeeper bleibt Dill 7–10 Tage gekühlt und 1–2 Monate tiefgefroren gut. Ein leicht verderbliches Risikolebensmittel ist es nicht; im Vordergrund steht deshalb die Qualität, kaum die Sicherheit. Der richtige Ort: im Gemüsefach: Dort bleibt die Luftfeuchtigkeit erhalten, damit Obst und Gemüse nicht welken.

Blattgemüse und frische Kräuter bestehen überwiegend aus Wasser, verteilt auf dünne Blätter. Darum werden sie schlapp und schlecht, und zwar rascher als nahezu alles andere aus dem Gemüsefach. Zwei Dinge setzen ihnen zu: Übermäßige Nässe lässt sie schleimig werden, zu große Trockenheit lässt sie welken. Kalt, trocken und locker verpackt halten sie einige Tage bis etwa zwei Wochen.

Alle Lagerorte

Lagerzeiten im Überblick

LagerortHaltbarkeitTemperaturAnmerkungen
Kühlschrank7–10 Tage≤ 4 °C (40 °F)bei 4 °C (40 °F) oder weniger
Tiefkühler1–2 Monate−18 °C (0 °F)−18 °C; betrifft die Qualität, nicht die Sicherheit
Erst prüfen, dann essen

So merken Sie, dass es schlecht ist

Geruch

Der Beutel oder Bund riecht faulig oder sauer.

Konsistenz

Die Blätter sind nass, schleimig oder schlapp und werden auch in kaltem Wasser nicht wieder knackig.

Farbe

Blätter färben sich braun oder schwärzlich-dunkelgrün.

Schimmel

Irgendwo flaumiger Belag? Dann den gesamten Beutel entsorgen.

Was fällt Ihnen auf? Haken Sie es an

Kein Haken gesetzt? Das spricht dafür. Schauen Sie trotzdem auf die Lagerdauer: Erreger von Lebensmittelvergiftungen sieht man nicht.

Schon ein einziger Punkt bedeutet: verdorben. Werfen Sie es weg und probieren Sie es nicht erst zur Sicherheit.

Der passende Ort

Der beste Platz zum Lagern

Tiefkühler Oben Mitte Unten Gemüsefach Türfach
Idealer Platz
Gemüsefach

Im Gemüsefach: Dort bleibt die Luftfeuchtigkeit erhalten, damit Obst und Gemüse nicht welken.

Schritt für Schritt erklärt

Alle Lagerzeiten in Fragen und Antworten

Wie lange ist Dill im Kühlschrank haltbar?

7–10 Tage bei 4 °C (40 °F) oder darunter. Los geht die Zählung an dem Tag, an dem gekocht, geöffnet oder eingekauft wurde – das aufgedruckte Datum spielt dafür keine Rolle.

Wie lange ist Dill tiefgekühlt haltbar?

1–2 Monate in Bestqualität bei −18 °C (0 °F). Gefroren bleibt es zeitlich unbegrenzt sicher; nur Konsistenz und Geschmack werden danach schlechter.

Wie lange ist Dill bei Raumtemperatur haltbar?

Für Raumtemperatur ist es nicht vorgesehen – es gehört in den Kühlschrank.

Wird Dill irgendwann schlecht?

Ja – nur heißt das bei einem lange haltbaren Produkt wie diesem in der Regel, dass die Qualität sinkt, nicht dass Gefahr droht. Mit der Zeit, besonders nach dem Öffnen, verlieren sich Aroma, Geschmack und Konsistenz. Lagerte es trocken, kühl und gut verschlossen und finden sich weder Schimmel noch Fremdgeruch oder auffällige Verfärbungen, ist es meist weiterhin verwendbar.

Was dahintersteckt

Weshalb Dill schlecht wird

Bakterien und Schimmel bauen Blattgewebe ab, das durch Quetschungen oder zu viel Wasser verletzt ist – daher kommen schleimige, dunkle Flecken und saurer Geruch. Blattgemüse ist außerdem dafür bekannt, E. coli und Listerien vom Feld mitzubringen; abgepackte Salate gehören deshalb kalt gelagert und bis zum aufgedruckten Datum gegessen.

Typische Fallen

Diese Lagerfehler passieren oft

  • Gewaschenes Blattgemüse feucht aufbewahren.
  • Es so fest einpacken, dass die Blätter gequetscht werden.
  • Es neben Obst lagern, das Ethylen abgibt.
  • Es für Salat einfrieren – nach dem Auftauen taugt es nur noch zum Kochen.
Tiefkühlen

Einfrieren: Was gilt für Dill?

Ja, aber nur kurzBei −18 °C (0 °F) hält sich die beste Qualität rund 1–2 Monate. Solange es durchgehend gefroren bleibt, ist es unbegrenzt sicher – mit der Zeit leidet lediglich die Qualität.
  1. 1Schritt 1

    Blattgemüse und Kräuter sind nach dem Einfrieren nicht mehr knackig.

  2. 2Schritt 2

    Für die Küche Blattgemüse blanchieren; Kräuter hacken und mit Wasser oder Öl in Eiswürfelformen füllen.

  3. 3Schritt 3

    Gefroren direkt in Suppen, Saucen oder Pfannengerichte geben.

Die 2-Stunden-Regel

Die Nacht über draußen vergessen?

Kein Lebensmittel mit hohem Risiko – doch eine ungekühlte Nacht verkürzt die spätere Haltbarkeit im Kühlschrank. Jetzt kalt stellen und zügig aufbrauchen.

Richtig aufbewahren

Tipps zur Aufbewahrung

  • Trocken aufbewahren – in Küchenpapier eingeschlagen in einem Beutel oder einer Box.
  • Ins Gemüsefach legen, bei 4 °C (40 °F) oder darunter.
  • Petersilie, Koriander und ähnliche Kräuter wie einen Strauß ins Wasserglas stellen, locker abdecken und kühlen.
Schon im Laden

Frische Ware beim Einkauf erkennen

  • Knackige Blätter ohne Schleim, gelbe Stellen oder dunkle Flecken wählen.
  • Bei Salat im Beutel auf Flüssigkeit achten und ein Datum wählen, das noch weit entfernt ist.
  • Kräuter mit festen Stielen und frischem Duft kaufen.
Nichts verschwenden

Aufbrauchen, bevor es verdirbt

  • Zartes Blattgemüse in Suppe, Pasta, Curry oder Omelett zusammenfallen lassen.
  • Kräuter zu Pesto verarbeiten oder mit Öl in Eiswürfelformen einfrieren.
  • Eine Handvoll in den Smoothie geben.
Das Datum auf der Packung

Was die Daten auf der Packung bedeuten

Die Daten auf Lebensmittelpackungen beziehen sich überwiegend auf die Qualität, nicht auf die Sicherheit. In den USA schreibt der Bund nur bei Säuglingsnahrung ein Verbrauchsdatum vor; alle übrigen Angaben bestimmt der Hersteller selbst. „Best if used by“ (ähnlich dem Mindesthaltbarkeitsdatum) nennt den Zeitpunkt, bis zu dem Geschmack und Konsistenz optimal sind. „Sell-by“ ist für den Handel gedacht, der damit seine Ware rotiert; zu Hause bleibt Ihnen danach noch die übliche Lagerzeit. „Use-by“ ist der letzte Tag, bis zu dem der Hersteller Spitzenqualität in Aussicht stellt.

Deshalb beginnt die Zählung auf dieser Seite mit dem Kauf-, Koch- oder Öffnungstag statt mit dem Aufdruck: 7–10 Tage im Kühlschrank. Gut gelagert kann ein Lebensmittel auch nach dem Mindesthaltbarkeitsdatum noch einwandfrei sein, schlecht gelagert dagegen schon weit vorher verderben.

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Mini-Quiz

Stimmt das? Irrtümer rund um Dill

  1. 1.Dill bleibt auch nach über 7–10 Tage im Kühlschrank genießbar, wenn nichts Ungewöhnliches zu riechen ist.
    Genau!
    Leider daneben.

    Zum Teil. Ein Risikolebensmittel ist es nicht; wird 7–10 Tage etwas überschritten, sinkt meist nur die Qualität, gefährlich wird es nicht. Achten Sie aber zuerst auf Schimmel und ungewohnten Geruch.

  2. 2.Friert man Dill ein, sterben die Bakterien darin ab.
    Genau!
    Leider daneben.

    Stimmt nicht. Kälte legt Bakterien nur still, abgetötet werden sie nicht. Beim Auftauen werden sie wieder aktiv – also im Kühlschrank auftauen und danach gründlich garen oder erhitzen.

  3. 3.Dill eignet sich gut zum Einfrieren.
    Genau!
    Leider daneben.

    Stimmt. Bei −18 °C (0 °F) hält sich die beste Qualität rund 1–2 Monate. Solange es durchgehend gefroren bleibt, ist es unbegrenzt sicher – mit der Zeit leidet lediglich die Qualität.

  4. 4.Für Dill ist die Kühlschranktür ein guter Platz.
    Genau!
    Leider daneben.

    Stimmt nicht. Mit jedem Öffnen wird es in der Tür wärmer. Besser aufgehoben: im Gemüsefach: Dort bleibt die Luftfeuchtigkeit erhalten, damit Obst und Gemüse nicht welken.

  5. 5.Dill gehört aus Sicherheitsgründen in den Kühlschrank.
    Genau!
    Leider daneben.

    Für die Sicherheit nicht, doch gekühlt bleibt die Qualität länger erhalten. Die genauen Lagerzeiten stehen auf dieser Seite.

Gut zu wissen

Fragen und Antworten

Wie lange bleibt Dill gekühlt genießbar?
7–10 Tage – vorausgesetzt, der Kühlschrank hat 4 °C (40 °F) oder weniger (Quelle: USDA FoodKeeper).
Darf man Dill einfrieren?
Ja, aber nur kurz. Bei −18 °C (0 °F) hält sich die beste Qualität rund 1–2 Monate. Solange es durchgehend gefroren bleibt, ist es unbegrenzt sicher – mit der Zeit leidet lediglich die Qualität.
Wie merkt man, dass Dill schlecht ist?
Geruch: Der Beutel oder Bund riecht faulig oder sauer; Konsistenz: Die Blätter sind nass, schleimig oder schlapp und werden auch in kaltem Wasser nicht wieder knackig; Farbe: Blätter färben sich braun oder schwärzlich-dunkelgrün.
Auf welcher Quelle beruhen die Angaben?
Auf USDA FoodKeeper – der Lagerungsdatenbank des FSIS (Food Safety and Inspection Service), der Lebensmittelsicherheitsbehörde der USA. Jede Seite gleichen wir mit der jeweils aktuellen Fassung ab.
Wie kalt muss der Kühlschrank für Dill sein?
Der Kühlschrank sollte 4 °C (40 °F) oder weniger haben, der Tiefkühler −18 °C (0 °F). Viele Geräte sind wärmer, als die Einstellung vermuten lässt – ein preiswertes Kühlschrankthermometer zahlt sich also aus. Bereits ein paar Grad über 4 °C lassen die Kühlschrank-Haltbarkeit (7–10 Tage) spürbar schrumpfen.
Welcher Behälter passt am besten für Dill?
Nehmen Sie dafür am besten einen Beutel oder eine Box mit Küchenpapier ausgelegt, im Gemüsefach. So bleiben Luft und Feuchtigkeit draußen, Gerüche verbreiten sich nicht, und Sie sehen sofort, wie alt das Lebensmittel ist. Notieren Sie das Datum auf einem Etikett oder dem Deckel – dann wissen Sie immer, seit wann es lagert.
Darf ich Dill im Türfach des Kühlschranks lagern?
Lieber nicht. Im Türfach ist es am wärmsten, und jedes Öffnen bringt warme Luft herein. Besser aufgehoben: im Gemüsefach: Dort bleibt die Luftfeuchtigkeit erhalten, damit Obst und Gemüse nicht welken.
Darf man Dill ein zweites Mal einfrieren?
Nur, wenn es im Kühlschrank aufgetaut ist und zwischendurch nicht ungekühlt stand. Wurde es im kalten Wasserbad oder in der Mikrowelle aufgetaut, sollte es vor dem erneuten Einfrieren gegart werden. Jeder Gefrier- und Auftauvorgang kostet Qualität – frieren Sie deshalb Portionen ein, die Sie jeweils komplett verbrauchen.
Sterben Bakterien ab, wenn man Dill einfriert?
Nein. Bei −18 °C (0 °F) hören Bakterien zwar auf, sich zu vermehren, sterben aber nicht ab. Taut das Lebensmittel auf, werden sie wieder aktiv. Darum im Kühlschrank auftauen und, wo es passt, auf eine sichere Temperatur garen oder erhitzen.
Riecht es normal, obwohl die Lagerzeit vorbei ist – ist es dann noch sicher?
Ist ein risikoarmes Lebensmittel wie dieses über seiner Lagerzeit, leidet meist nur die Qualität – eine Gefahr besteht in der Regel nicht. Prüfen Sie es auf Schimmel, schlechten Geruch oder seltsamen Geschmack, und werfen Sie es weg, falls Ihnen etwas komisch vorkommt.
Alle Werte auf dieser Seite kommen aus USDA FoodKeeper. Stand der letzten Prüfung: November 2026. Wie wir unsere Daten prüfen · Fehler melden